Die 1-Prozent-Regel für Immobilien: Was sie taugt

Die 1-Prozent-Regel stammt aus den USA: Die Monatsmiete soll mindestens 1 % des Kaufpreises betragen. Als schneller Filter klingt das gut, für den deutschen Markt passt sie selten.

Was die Regel besagt

Monatliche Kaltmiete ≥ 1 % des Kaufpreises. Eine Wohnung für 200.000 € müsste also mindestens 2.000 € Kaltmiete im Monat bringen. Das entspricht einer Bruttomietrendite von 12 % oder einem Kaufpreisfaktor von etwa 8.

Warum sie in Deutschland kaum funktioniert

Die Beispielwohnung bringt 780 € im Monat, das sind 0,39 % des Kaufpreises, weit unter 1 %. Das ist kein Ausreißer: In den meisten deutschen Städten liegen die Bruttomietrenditen deutlich unter 12 %, oft im Bereich von 3 bis 6 %. Wer nur Wohnungen kauft, die die 1-Prozent-Regel erfüllen, findet fast nichts, oder nur Objekte mit hohem Leerstand und großem Sanierungsbedarf.

Die Regel ignoriert außerdem genau das, was in Deutschland den Unterschied macht: Kaufnebenkosten, nicht umlagefähiges Hausgeld und vor allem den Zins.

Was besser funktioniert

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Häufige Fragen

Gilt die 1-Prozent-Regel in Deutschland?

Als Faustregel kaum. Sie würde eine Bruttomietrendite von 12 % verlangen, die in deutschen Städten fast nie erreicht wird. Besser ist es, den Cashflow mit deinen echten Zahlen zu rechnen.

Was ist die 1-Prozent-Regel bei Immobilien?

Die Monatsmiete soll mindestens 1 % des Kaufpreises betragen. Die Regel kommt aus den USA, wo Kaufpreise im Verhältnis zur Miete in manchen Regionen deutlich niedriger sind.

Welche Kennzahl ersetzt die 1-Prozent-Regel?

Der Break-even-Preis oder die Break-even-Miete: Sie zeigen, ab wann die Wohnung sich mit deiner Finanzierung trägt. Der immohub Rechner zeigt beide unter dem Cashflow an.

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